Mittwoch, 14.10.2026

Maria-Josef-Hospital setzt Zeichen gegen Brustkrebs

Der Oktober steht weltweit im Zeichen der Brustkrebs-Früherkennung und -Vorsorge. Brustkrebs ist die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Brustkrebs ist jedoch keine ausschließlich weibliche Erkrankung: Auch Männer können betroffen sein, wenngleich dies deutlich seltener vorkommt.

Das Brustzentrum Greven beteiligt sich am „Pinktober“, der den Brustkrebsmonat sichtbar macht, wichtige Informationen vermittelt und das Bewusstsein für die Erkrankung stärkt. Als sichtbares Zeichen der Solidarität wird der Haupteingang des Maria-Josef-Hospitals im Oktober pink angestrahlt. Zudem werden pinke Schleifen im Brustzentrum verteilt. Die Farbe Pink steht für Hoffnung, Verbundenheit und Unterstützung für alle Menschen, die von Brustkrebs betroffen sind.

„Mit der pinken Beleuchtung möchten wir auf die Bedeutung der Brustkrebs-Früherkennung aufmerksam machen und unsere Verbundenheit mit allen Betroffenen zeigen“, erklärt Jennifer Mensing, Breast Care Nurse. „Eine frühzeitige Diagnose und eine individuell abgestimmte Behandlung können entscheidend sein“, ergänzt Ulrike Naumann, Leitende Oberärztin des Brustzentrums.

Das Brustzentrum Greven ist Teil des gemeinsamen Brustzentrums der St. Franziskus-Stiftung Münster mit den Standorten Münster, Greven und Hamm. Die drei Standorte arbeiten eng zusammen und bündeln ihre medizinische und pflegerische Kompetenz. Durch die vernetzte Versorgung profitieren Betroffene von einer abgestimmten Diagnostik und Therapie sowie einer umfassenden Begleitung – von der Früherkennung über die Behandlung bis zur Nachsorge.

„Die enge Zusammenarbeit unserer Standorte ermöglicht eine umfassende Versorgung auf hohem fachlichem Niveau und zugleich eine Betreuung, die möglichst wohnortnah erfolgt. Dabei arbeiten die beteiligten Fachdisziplinen eng zusammen und stimmen die Behandlung individuell auf die jeweilige Situation der Patientinnen und Patienten ab“, so PD Dr. Christian Eichler, Chefarzt des Brustzentrums der St. Franziskus-Stiftung.